Fragen an Mütter helfen Müttern
Warum gerade Sierra Leone, es ist doch soweit weg?Weil wir um Hilfe dorthin angesprochen wurden und weil es das ärmste Entwicklungsland ist. Genaueres siehe Entstehungsgeschichte.
Was geschieht mit den Spendengeldern?
Spenden, die für bestimmte Projekte oder Müttergruppen gegeben werden, kommen diesen zu 100 % zu Gute.
Wie kommen die Spenden zu den Müttern in Sierra Leone?
Wir arbeiten in Sierra Leone mit der Love-One-Another-Campaign unter Leitung von Dr. Tilly Bell und seiner Frau Valerie zusammen. Durch die Arbeit der Love-Campaign sind Gruppen, meistens Frauen-Gruppen, entstanden, die von einer engagierten Christin geleitet werden. Diese Gruppen treffen sich einmal wöchentlich. Die Gruppenleiterinnen verwalten die Spenden zum gemeinsamen Nutzen.
Sind das Gruppen nur für Christen?
Nein, die Gruppen sind offen für alle Glaubensrichtungen.
Wer bezahlt die Verwaltungskosten?
Unsere Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Ihre Spenden kommen zu 100% in Sierra Leone an. Wir bitten aber um Extra-Spenden, um die Verwaltungskosten vor Ort weiterhin zahlen zu können. Anderweitige Kosten wie beispielsweise die Produktionskosten für die Flyer und die DVD werden privat bezahlt.
Wie ist es mit den Reisekosten?
Die hat jeder privat bezahlt.
Wie geht ihr mit Korruption um?
Das Ehepaar Bell ist zuverlässig, nach unserer jahrelangen Erfahrung rechnen sie jeden Euro korrekt ab und belegen die Ausgaben für die Gruppen. Und bei der überschaubaren Gruppengröße ist es fast unmöglich, Geld zu unterschlagen.
Was kann man den Müttern schicken?
Mit Containern konnten wir bisher Kleidung, Nähmaschinen, Babynahrung, Werkzeug, Schulmaterial, u.ä. schicken. Wollen Sie helfen? Wir planen wieder einen Container zu schicken. Natürlich ist Geld schicken am einfachsten.
Warum kaufen die Mütter die Sachen nicht dort?
Sie sind so arm, das sie sich keine Kleidung kaufen können, auch nicht bei einheimischen Händlern, auch Babynahrung nicht.
Wie erfährt man etwas über Entwicklung der Gruppen?
Der Mitarbeiter von Dr. Bell, George Williams, schreibt und telefoniert regelmäßig. Wenn mehr Frauen lesen und schreiben können, erhoffen wir uns auch von ihnen Berichte. Wir werden versuchen, vierteljährlich über aktuelle Veränderung zu berichten.


